DIE KUNSTRICHTUNG
DES AUTHENTISCHEN
REALISMUS


Der von Hitlers Verbrechertum verfolgte und weltweit bekannte deutsche Künstler Kurt Schwitters, der mit der Erfindung von MERZ eine eigene Kunstrichtung schuf, rief auf: "Schaffen Sie etwas Neues, um die Kunst am Leben zu erhalten!"

Diesem Aufruf folgte Artur Klose, der am 8.2.2016 auf eine bis dahin nie dagewesene Art und Weise die Kunstrichtung des Authentischen Realismus gründete.

Überbleibsel dieser Handlung wurden fotografisch dokumentiert. Ein dabei entstandenes Foto wurde am selben Tag auf eine Auslandsreise geschickt, um an einem Wettbewerb teilzunehmen. Das im German Center of Modern Art entstandene fotografische Dokument fiel bei der Jury, welche aus Journalisten, Grafikern und Künstlern bestand, dermaßen positiv auf, dass es eine Auszeichnung bekam! In Folge dessen wurde in unserem östlichen Nachbarland dafür gesorgt, dass Einwohner in allen Ecken und Enden des Landes die Möglichkeit bekamen, das Meisterwerk auf den Seiten einer Wochenzeitung zu sehen.

Sowohl das Foto, als auch das Original des am 11.3.2016 erschienenen Presse-Erzeugnisses, auf dessen Seite Nummer drei die Fotografie zu sehen ist, sind jedem Besucher des German Center of Modern Art zugänglich.

Der Authentische Realismus nimmt bereits einen bestimmten Platz in der langen Tradition aller bislang hervorgebrachten Stile und Richtungen innerhalb der Geschichte der Kunst ein.

Der US-amerikanische Regisseur Emile de Antonio konnte sich genau erinnern, wie Andy Warhol ihm erklärte, dass es in der Kunst vom 16. bis zum 18. Jh. vorrangig um Heilige ging. Diese Erkenntnis soll der Idee der berühmten Portraits des Pop Art Künstlers zu Grunde liegen, mit welchen er an diese lange Tradition mit Abbildungen von den "zeitgenössischen Heiligen" anknüpfen wollte. Artur Klose erweitert konsequent dieses Erbe und beschäftigt sich in seiner Kunst mit der Welt der "Heiligen" und kleinen "Pharaonen" des 21. Jahrhunderts. Die "Heiligen" haben ein riesiges bürokratisches Geflecht aufgebaut, mit dessen Existenz sie sich sowie Angehörigen ihrer Seilschaften hohe Gehälter sichern, welche in keiner Relation dazu stehen, was diese Individuen für die Gesellschaft leisten.

Innerhalb des Authentischen Realismus lassen sich Künstler in erster Linie von inhaltsleeren Slogans sowie sinnentleerten Ritualen der Provinzpolitiker inspirieren, mit welchen sich diese die Zeit vertreiben und womit sie ihre unverschämt hohen Gehälter zu rechtfertigen versuchen.

Erfahrungen und Belege zeigen deutlich, dass sich Politiker in der armen Nordspitze Hessens innerhalb ihrer Funktion vorrangig mit der eigenen Person sowie den Anliegen ihrer Strukturen beschäftigen. Gleichzeitig versuchen sie mit ihren endlosen Konferenzen, Treffen und Ritualen (von welchen der deutsch-US-amerikanische Philosoph Erich Fromm in "Haben oder Sein" schreibt) den Eindruck zu erwecken, dass sie etwas Wertvolles für die Menge tun würden, welche ihre gigantischen Einkommen finanziert.

Als gigantisch werden die Gehälter an dieser Stelle genannt, weil wir in Zeiten leben, in welchen hierzulande bereits jeder vierte Arbeiter im Niedriglohnsektor beschäftigt ist!

In diesen Zeiten haben wir es mit einer von Politikern konstruierten Surrealität zu tun, die sie sich selbst erschaffen haben, um darin wie die sprichwörtliche Made im Speck weit entfernt von der Realität der Masse zu leben, die mit schwerer Arbeit eigenes Überleben sichert und gleichzeitig gezwungen wird, mit ihrem mühevoll verrichteten Tagewerk für den fürstlichen Lebensstil dieser Personen aufzukommen.

Der Authentische Realismus scheint nicht nur die Frage zu stellen, ob inhaltsleeres Gerede sowie entbehrliche Rituale der Politiker auch in der Realität des 21. Jhd. immer noch ihr berechtigtes Dasein genießen dürfen. Er weist auch direkt auf die primitiven Lügen sowie Intrigen hin, mit welchen Mitglieder der Bürokratiemaschinerie Menschen, die ihren Strukturen nicht angehören, ausgrenzen und sie zu Trägheit sowie Teilnahmslosigkeit treiben sowie sie an den Rand der Gesellschaft drängen.

Die bereits weit außerhalb der Grenzen Deutschlands aktive Kunstrichtung weist gezielt auf Zerstörungen hin, welche Politiker mutwillig und skrupellos treiben.

Sie verstümmeln und entkräften ihren Verwaltungsbezirk, um durchzusetzen, dass nur das Existenzberechtigung hat, was von ihren Kontrollmechanismen genehmigt und ihren Bedürfnissen unterordnet wurde.

Sie entnehmen große Teile der Ressourcen dieses Landes für eigene Zwecke und wenden in ihrer aus Steuergeldern bezahlten Tätigkeit nicht nur Lügen und Intrigen an, um Menschen – welche ihren Strukturen und Seilschaften nicht angehören – auszugrenzen und ihnen den Zugang zu den Ressourcen dieses Landes zu verbarrikadieren. Sie benutzen solche perfiden Methoden sogar dort, wo es nur darum geht, Informationen über Wege zu erfahren, welche man einschlagen muss, um den Zugang zu diesen Ressourcen zu erlangen. Bereits an dieser Stelle wird seitens der Politik der sprichwörtliche Lug und Trug angewendet.

Man könnte über die neue Kunstrichtung auch etwas Ähnliches sagen, was Wassily Kandinsky – der Mitbegründer des Blauen Reiters – über seine Kunst offenbarte: Dass sie sich mit der Welt hinter den Dingen beschäftigt.

Die Kunst des Authentischen Realismus scheint vor Allem das Erbe der Absichten der Kunst von Joseph Beuys aufleben zu lassen:

"Bewusstsein erweitern auf die reale politische Situation."

Der Authentische Realismus weist auf die Existenz des tiefen und weiten Grabens zwischen den Politikern und dem Rest der Gesellschaft hin und lädt zur kritischen Betrachtung dieses Zustands ein.

Während die hier namentlich erwähnten Politiker damit beschäftigt sind, diesen Abgrund zu vertiefen und ihn breiter zu formen, vertritt der Authentische Realismus den radikalen Ansatz,...

...diesen Graben zuzuschütten sowie...

...die institutionalisierte Ausgrenzung von Menschen zu beenden...

...und so die alten Zustände hinter sich zu lassen!

Derartige Ideen lösen bei all den kleinen und den noch kleineren Regionalpolitikern Unverständnis aus, weil sie sich sowie den Angehörigen ihrer Seilschaften dank der Existenz dieser Kluft große Vorteile und Profite sichern können. Der radikale Vorschlag bedroht die Interessen der Nutznießer der ungerechten Ordnung mit ihrer Selbstbedienungsmentalität und wird daher ihrerseits abgelehnt.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass dies Personen sind, bei welchen der Gedanke darüber, einen Schritt in Richtung Gerechtigkeit zu gehen, sofort abgelehnt wird.

Mit seiner Antwort auf die historisch niedrige Wahlbeteiligung der letzten Landratswahl zeigte Landrat Uwe Schmidt demonstrativ, dass er einen solchen Denkansatz niemals bei sich zulassen wird, dass Demokratie vom Wandel lebt und der Wandel deutliche Signale gesendet hat, welche die Existenz des Pöstchens des Landrates mit seinem Verwaltungsapparat sowie Privilegen betreffen. Seine Reaktion zeigt deutlich, dass es ihn nicht stören würde, weiterhin die Existenz des Pöstchens zu verteidigen, um von ihm zu profitieren, auch, wenn er als einziger zu der Landratswahl gehen würde.

Der Authentische Realismus setzt sich dafür ein, die Irrfahrt bezüglich des Aberglaubens zu beenden, wonach nur aus dem, was von einem Pöstcheninhaber genehmigt und innerhalb eines Rituals unterschrieben wurde, etwas Wertvolles für die Gesellschaft entstehen könne und nur das von ihm Genehmigte und unterschriebene berechtigt existieren dürfe.

Die im Ausland bereits preisgekrönte und
vom Landrat Uwe Schmidt höchstpersönlich
sabotierte und bekämpfte
Jugendbegegnung,
welche der Völkerverständigung dient
,
hat schon gezeigt, dass ein Segen eines Landrates oder auch eines anderen nordhessischen Pöstcheninhabers keineswegs nötig ist, um in der Region etwas dermaßen Wertvolles zu erschaffen, wofür man sich sogar bereits in einer mehr als 10 000 Kilometern vom Kasseler Landkreis entfernter Stadt Chabarowsk (das sind ungefähr 15 Flugstunden) interessiert.

Der revolutionäre Gedanke, wonach auch Initiativen – welche sich nicht für PR-Zwecke von Politikern missbrauchen lassen – eine Berechtigung ihres Daseins genießen dürfen, ist verständlicherweise für die Nutznießer der gewohnten Routine der sinnlosen Rituale nicht annehmbar. Jedoch hat die Geschichte der Menschheit gezeigt, dass Veränderungen in der Gesellschaft nichts Neues sind und sie die Menschheit weiter bringen!

Es gab Zeiten, in denen niemand daran zweifeln durfte, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums sei. Dann schrieb ausgerechnet ein Domherr des Fürstbistums Ermland in Preußen ein Buch mit dem Titel "De revolutionibus orbium coelestium" (auf Deutsch "Über die Umschwünge der himmlischen Kreise"), welches zu den Meilensteinen der Astronomie der Neuzeit gehört. Dort wurde bewiesen, dass die Erde keineswegs den Mittelpunkt des Universums darstellt.

Auch wenn heute noch die Meinung vorherrscht, dass Politiker immer und überall im Zentrum von bedeutenden Aktivitäten zu stehen haben und alles sich um sie drehen müsse, engagiert sich der Authentische Realismus trotzdem für Jugendinitiativen, in deren Zentrum Jugendliche stehen – UND NICHT EIN LANDRAT, DER DER MEINUNG IST, ER MÜSSTE IRGENDWOHIN REISEN, UM EINE UNTERSCHRIFT ZU LEISTEN UND MIT EINEM SOLCHEN ODER AUCH ÄHNLICHEN ENTBEHRLICHEN RITUAL IM ZENTRUM DER AUFMERKSAMKEIT STEHEN, WEIL ES EBEN BISHER SO WAR UND ES DESHALB IMMER SO BLEIBEN MÜSSE!

Der Authentische Realismus bringt eine neue Art zu denken mit sich, wonach die Bevölkerung keineswegs einen solchen Mittelpunkt – wie Landrat Uwe Schmidt – braucht, der der Meinung zu sein scheint, dass sich alles um ihn drehen müsse. Der Authentische Realismus ist gegen solche erstarrten Dogmen, laut welchen Besetzer von hochbezahlten Pöstchen unbedingt als der Ursprung von Allem gezeigt werden müssten, was in ihrem Verwaltungsbezirk Gutes und Wertvolles geschieht.

Der Authentische Realismus ist ein Zeichen des Widerstandes gegen den von Pöstcheninhabern wie den Landrat Uwe Schmidt samt ihren Verwaltungsmaschinerien betriebenen Kultes, welcher bewirkt, dass Menschen der Politik zwangsläufig den Rücken kehren!

Als sich in der Vergangenheit die Notwendigkeit zu solchen Schritten ergab, schreckte Artur Klose innerhalb seiner Kuratortätigkeit nicht davor zurück,...

dem russischen Staatspräsidenten
Wladimir Putin

...seine Grenzen zu zeigen!

Artur Klose schmuggelte deswegen aus Russland über mehrere Grenzen satirische Kunstwerke nach Deutschland, deren Ausstellen (laut ARD-Nachtjournal) der russische Staatsoberhaupt höchstpersönlich verboten hat, und präsentierte sie unter Anderem in einer weit außerhalb der Grenzen Deutschlands beachteten Kunstschau.

Dass sich das russische Staatsoberhaupt tatsächlich höchstpersönlich darum bemühte, dass die Welt diese Kunstwerke nicht zu sehen bekommt, welche Artur Klose trotzdem ausgestellt hat, davon kann man sich innerhalb des ARD-TV-Beitrages im Bereich

überzeugen.

Trotz seiner Erfahrungen mit derart gehobenen Thematiken beschäftigt sich der Authentische Realismus vorrangig mit der überschaubaren Realität der kleinen und der noch kleineren Provinzpolitiker sowie der Glorifizierung des Kultes des Pöstcheninhaberismus.

Die bereits erwähnte Portraitserie aus der Pop Art konnte vor allem deshalb rasch weltbekannt werden, weil sich Andy Warhol darin Gesichtern bediente, die breiten Schichten der Bevölkerung bekannt waren.

Innerhalb der im Rahmen des Authentischen Realismus erschaffenen Plastiken sieht man dagegen vorrangig Gesichter, welche in der Welt unbekannt sind. In ihnen spiegeln sich Auftritte und Handlungen, innerhalb welcher diese Gesichter in ihrer kleinen Verwaltungswelt aufgetaucht sind.

Darauf basierend kann gesagt werden, dass es nicht nur der Name ist, der den Authentischen Realismus in die Nähe von Nouveau Réalisme stellt, deren Mitbegründer der französich-US-amerikanische Künstler Arman war. Diese im Jahre 1960 gegründete Kunstrichtung interessierte sich für die banale Welt der Dinge.

Die im German Center of Modern Art gegründete Kunstrichtung beschäftigt sich ebenfalls mit der Banalität. Jedoch nicht die Banalität der einfachen Dinge, sondern die Banalität der entbehrlichen Rituale der kleinen und noch kleineren Politiker mit ihren auf Lügen gebauten Scheinwelten.

Arman zeigte in seinen Bildern die Realität selbst. Nur die Realität. So, wie sie ist. Und nicht so, wie sie von Künstlern auf der Leinwand bisher dem Betrachter vorgegauckelt wurde.

Klose scheint mit dem Authentischen Realismus ähnlich zu verfahren. Ihm geht es allerdings um die Realität und die Wahrheit, welche Politiker zu verstecken und vertuschen versuchen.

Durchdringung von Kunst und Leben stand ebenfalls im Zentrum des Nouveau Réalisme. Gleiches steht im Zentrum der Aktivitäten vom Authentischen Realismus, der sich zur Aufgabe nahm, in Nordhessen etwas zu erschaffen, was sich nicht den bürokratisierten Strukturen dieser Gegend unterwerfen lässt und sich nicht für Partei-Propagandazwecke missbrauchen lässt.

Eine der Ursachen für die Gründung der Kunstrichtung sind Erfahrungen, welche darauf schließen lassen, dass in Nordhessen ein Prozess der Versklavung von Kunst- und Kultureinrichtungen stattfand. Diese erwecken den Anschein, unabhängig zu funktionieren. Ihre Ausstellungsaktivitäten werden aber den Wünschen und Bedürfnissen der Regionalpolitiker und Mitglieder der regionalen Verwaltungsstrukturen untergeordnet und lassen sich von ihnen als eine Plattform missbrauchen, welche den Politikern dazu dient, sich selbst profitabel zu präsentieren.

Erfahrungen auf diesem Gebiet sind auf die Kuratortätigkeit des Begründers des Authentischen Realismus zurückzuführen. Konkret können an dieser Stelle Ereignisse bezüglich der Präsentation der Kunst des russischen Künstlers Wassilij Slonow genannt werden, der mit seinen Werken nicht nur die Schließung seiner Ausstellung im Museum of Modern Art in Russland, sondern auch noch den sofortigen Rausschmiss des Direktors dieser Einrichtung verursachte.

Als eine Erklärung bezüglich der Ablehnung der Präsentation der Werke dieses sibirischen Künstlers in einer Kasseler Kunsteinrichtung bekam Artur Klose zu hören, dass Arbeiten von diesem Künstler in der Galerie nicht gezeigt werden dürfen, weil sich die Galerie mit einer Präsentation von Werken dieses Künstlers positionieren würde. Dabei scheint die Chefin der Einrichtung ziemlich verblendet zu sein, denn sie ist nicht auf den Gedanken gekommen, dass sie sich mit der Ablehnung der Präsentation der Werke des Künstlers ebenfalls positionierte!

Für die Ansprechpartnerin schien vorrangig zu sein, dass sie sich so verhält, wie das der Magistrat aus dem Kasseler Rathaus von ihr erwartet, welcher sich mit seiner Haltung bezüglich der verfolgten russischen Kunst auf die Seite der Handlanger des autoritären russischen Staates stellte, in welchem Bürokraten und Apparatschiks den Richtern Urteile diktieren, wo Demonstranten brutal niedergeknüppelt werden und wo man Journalisten einschüchtert und sogar tötet - ohne dass diese Verbrechen jemals aufgeklärt werden.

In einem anderen Fall wollte eine Kasseler Stadträtin (welche der Partei Bündnis 90 / Die Grünen angehört) sich dafür einsetzen, dass die verfolgte russische Kunst an der geplanten Stelle im öffentlichen Raum ausgestellt wird. Sie hatte diese Bedingung: Artur Klose müsse zustimmen, dass während der Ausstellungseröffnung der Kasseler Oberbürgermeister eine Rede hält.

In der Sache verhielt sie sich während des am 21.11.13 in einem Kasseler Café stattfindenden Treffens wie ein defekter Automat.

Jede Verneinung von Artur Klose bezüglich des Missbrauchs des Ereignisses für PR-Zwecke der Regionalpolitik konterte die Stadträtin, mit ein und dem selben Satz:
"Der Bürgermeister muss dort sprechen!"

Unabhängig davon, welcher Argumentation sich ihr Gesprächspartner bediente, wiederholte sie nur
"Der Bürgermeister muss dort sprechen!"

Die Stadträtin wiederholte es und wiederholte es, als wenn es tatsächlich so sein müsste, dass der Oberbürgermeister während der Ausstellungseröffnung sprechen müsste.

Dank Artur Klose hat die grüne Politikerin gelernt, dass die Welt in der Lage ist ganz anders zu funktionieren, als in ihrer banalen Vorstellung. Denn die Ausstellungseröffnung ist sowohl ohne den Worten als auch ohne der Anwesenheit des Oberbürgermeisters gut ausgekommen!

An einer anderen Stelle war die Rede von der Benutzung einer überdimensional großen Halle für die Ausstellung.
Diesmal ging es richtig zur Sache!
Denn diesmal stand eine äußerst interessante Bedingung zur Debatte. Es ging um Geld.
Um viel Geld.

In dem Fall sollten wegen der Ausstellung seitens der Politik große Geldmengen fließen. Er musste aber der Bedingung zustimmen, dass dieses Geld auf sein Bankkonto überwiesen wird und er das Geld anschließend innerhalb einer Frist auf ein bestimmtes Bankkonto weiterleitet.

Da Artur Klose nicht bereit war, sich von den Strukturen für derartige Zwecke missbrauchen zu lassen, hat er die genannte Vorgehensweise abgelehnt.

Stattdessen schlug er vor, dass ihm mit einer einfachen kurzen E-Mail die Genehmigung für das Benutzen der riesigen Einrichtung erteilt wird.

Ohne Geldbewegungen von A nach C über sein Bankkonto!

Daran war man leider nicht interessiert. Das einzige, was die Vermittlungsperson interessierte, war die Kunstpräsentation für einen Zwischenstop des Geldes zu nutzen, welches aus einer bestimmten Quelle auf ein Bankkonto des Künstlers kommen sollte, um von dort auf ein weiteres Bankkonto bewegt zu werden.

Gespräche darüber wurden mit einer E-Mail vom 12.11.13 beendet, in welcher Artur Klose aufgefordert wurde, niemanden über das Thema zu informieren!

Daran hat sich Artur Klose auch gehalten. Bis ihn eines Tages ein Radiojournalist vom Hessischen Rundfunk auf diese Begebenheiten angesprochen hatte. Weil während der Begegnung dem Künstler klar geworden ist, dass dem Journalisten von der Gegenseite lediglich Halbwahrheiten erzählt wurden, fühlte er sich von der Pflicht entbunden, niemanden darüber zu informieren. Daher hat er sich entschieden, über diese Ereignisse zu sprechen. Unter Anderem, damit der Journalist davon erfährt, worum es dabiei wirklich ging und woran die Benutzung der riesigen Halle scheiterte.

Genau gegen solche Missbräusche der Kunst steht der Authentische Realismus. Die Kunstrichtung des Authentischen Realismus verbindet Kunst mit dem wahren Leben sowie Wünschen und Bedürfnissen von Menschen, die der kleinen verlogenen Welt der nordhessischen Politik und ihren Seilschaften nicht angehören.

Sie existiert als Kontrast zu der bürokratisierten und genehmigten Kunst, welche den Funktionären als Hintergrund dient, um sich zu präsentieren oder Gelder von A nach C zu schieben.

Władysław Strzemiński, von dem im Kapitel
die Rede ist, sagte, dass es in der Kunst vorrangig darum gehen muss, eine angemessene Form zu finden, welche für die Epoche in welcher sie entsteht, adäquat ist. Genau darum bemüht sich Artur Klose ebenfalls wie sich Joseph Beuys im letzten Jahrhundert darum bemühte und Folgendes sagte:

"Solange jeder Mensch seine kreative Energie einbringt, lässt sich das Leben in der Gemeinschaft gestalten. Wird hingegen die Energiezufuhr unterbrochen, droht die Erstarrung der gesellschaftlichen Strukturen und Kälte im sozialen Miteinander."

Artur Klose bemüht sich innerhalb des Authentischen Realismus dafür, dass Personen, welche sich dafür einsetzen, dass kreative Energie in Nordhessen vernichtet wird, nicht die Möglichkeit bekommen, Kunst und Kultur vollkommen zu reiner dekorativen Freizeitgestaltung zu reduzieren. Kunst darf nicht vorrangig den Auftrag haben, den Politikern die Möglichkeit zu geben, sich profitabel zu präsentieren.

Ihm geht es darum, wovon bereits innerhalb der internationalen Bewegung der 1960er und 1970er Jahre gesprochen wurde und welche den Namen Fluxus bekam:

Um das Reinigen der Welt von der toten Kunst, welche den sinnentleerten Ritualen der eingesessenen Kräften unterworfen ist.

Einer der wichtigsten Gründe für die Entstehung des Authentischen Realismus ist die Tatsache, dass man im Ausland darüber staunt, dass es in unserem Land ein paar Jahrzehnte nach dem Niedergang des Nationalsozialismus eine Menge von Provinzpolitikern samt ihrer Verwaltungsapparate gibt, welche internationale Jugendinitiativen mit dem Gebrauch von Lügen und Intrigen bekämpfen und zu vernichten versuchen.

Man ist außerhalb von Deutschland darüber besorgt, weil es sich dabei um internationale Jugendinitiativen handelt, welche junge Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen zusammenbringen und der Völkerverständigung dienen.

Zustände, die man vorfindet – soweit man mit ihnen nicht einverstanden ist –, darf man nicht als etwas Gegebenes akzeptieren, das nicht hinterfragt werden dürfe.
Als eine Kostprobe von entbehrlichen Ritualen der Provinzpolitiker kann das nutzlose Herumfahren von Ort zu Ort des Landrates genannt werden, der Derartiges tut, um sich zum Beispiel vor oder auch in einem Bus fotografieren zu lassen. Auf diese Weise vertreibt sich der Träger des beachtenswerten Bärtchens seine Zeit, für deren Finanzierung schwer arbeitende Menschen monatlich 8.440,83 Euro aufbringen müssen. Wohlgemerkt handelt es sich dabei lediglich um das nackte Grundgehalt und Stand aus dem Jahr 2015.

Mit einem derartig extraorbitant hohem Gehalt kann kaum jemand von den Menschen rechnen, welche gezwungen sind, mit ihrem mühsam verrichteten Tagewerk derartige Pöstchen zu finanzieren. Als Früchte der Bemühungen vom Landrat Uwe Schmidt bekommt man derartige fotografische Meisterwerke im Netz und in gedruckter Form zu sehen. Manchmal erscheinen sie sogar M-E-H-R-M-A-L-S in ein und derselben Printausgabe! Exemplarisch kann hier ein in Habichtwald geschossenes...
Landrat-Bus-Foto mit sitzendem Landrat auf Seite Nummer zwei in der Ausgabe von "Land und Leute" vom 10.2.2016 genannt werden sowie ein in Trendelbung entstandenes...
Landrat-Bus-Foto mit stehendem Landrat in der gleichen Ausgabe des selben Mediums auf der Seite Nummer acht.

Selbstverständlich wäre eine Fassung der Ausgabe mit nur zwei Landrat-Bus-Fotos unvollkommen. Die Vollkommenheit wurde erst durch die Platzierung eines dritten Landrat-Bus-Fotos erreicht.

Das oberhalb dieses Textes abgebildete fotografische Glanzstück stammt von einem weiteren Anzeigenblatt, welches das gehobene Ereignis ebenfalls präsentierte: "Hofgeismar Aktuell".

Die Kunst des Authentischen Realismus scheint derartige einfache und logische Tabu-Fragen zu beinhalten:

Wie viele Busse hätte sich die Bevölkerung Nordhessens kaufen können, wenn endlich dem Verschwenden von Geldern für irrational hohe Gehälter für Personen ein Ende gesetzt worden wäre, welche allen Ernstes meinen, dass das Herumfahren von Ort zu Ort und sich mit Bussen fotografieren zu lassen etwas Sinnvolles darstellt?

Schon alleine mit der historisch extrem niedrigen Wahlbeteiligung der letzten Landratswahl hat die Bevölkerung deutlich gezeigt, dass solche Pöstchen wie das des Landrates etwas Überflüssiges darstellen, was keineswegs derartige Geldverschwendung rechtfertigt, wie 8. 440,83 Euro Grundgehalt monatlich.

Wie entbehrlich das vom Landrat Uwe Schmidt praktizierte sinnlose Hin- und Herfahren ist, scheint inzwischen auch einigen Journalisten aufgefallen zu sein!

Denn es erscheinen bereits Artikel, in deren Texten seine Exzellenz nicht einmal erwähnt wird. Lediglich bei der Auflistung der sich auf den dazu gehörenden Fotos befindenden Personen taucht der Name des Landrats auf.

Der regionalen Presse konnte man entnehmen, dass kaum jemand aus dem harten Kern der Wahlhelferinnen und Wahlhelfern vom Landrat Uwe Schmidt in der Lage war zu sagen, wofür es das Pöstchen des Landrates gibt bzw. was zu seinem Aufgabenfeld gehört.

Die Umfrage wurde in mehreren Städten durchgeführt!

Trotzdem können Mitglieder von solchen Strukturen es nicht bei dem einen Pöstchen des Landrates belassen und erschaffen auch ein Vize-Landrat-Pöstchen. Denn es öffnet den Weg, diese Strukturen um ein weiteres Dezernat zu erweitern.

Dank solcher Schritte kann dann jeder, der mit seiner Arbeit das Gehalt der Vizelandrätin bezahlt sowie die Kosten ihres Dezernats deckt, als Gegenleistung Fotos in den regionalen Medien bewundern, auf welchen die Vizelandrätin ihr entzückendes Lächeln sowie ihre stilvoll kreierte Frisur in die Fotokamera präsentiert. /Quelle: "Land und Leute"; 15.7.15/

In seiner Kindheit erlebte Artur Klose, zu welch brutalen Mitteln Politiker bereit sind zu greifen, wenn es darum geht, ein ungerechtes System aufrecht zu erhalten, welches ihnen einen luxuriösen Lebensstandard sichert.

Als Antwort auf den Ruf nach Gerechtigkeit und Freiheit führten Politiker in Polen von 1981 bis 1983 Kriegsrecht mit Straßensperren sowie gepanzerten Fahrzeugen und Soldaten mit Sturmgewehren auf den Straßen ein. Eingeführt wurde es von Nutznießern eines ungerechten Systems, um Menschen zu zwingen mit ihrem mühsam verrichteten Tagewerk weiter einen derart hohen Lebensstandard für die Vertreter der Verwaltungsstrukturen zu finanzieren, welche schwer arbeitende Menschen nie im Leben erreichen konnten und um Demokratiebewegungen zu zerschlagen. Sprecher des Regimes war zu der Zeit (auch sieben weitere Jahre) Jerzy Urban.

Obwohl Artur Klose damals erst 10 Jahre alt war, interessierte er sich sehr für das politische Geschehen. Sehr früh fiel ihm die Verlogenheit von Politikern auf. Er war darüber entsetzt, wie die Vertreter der damaligen kommunistischen Diktatur damit beschäftigt waren vorzutäuschen, dass sie etwas Gutes und Sinnvolles für die Gesellschaft leisten.

Als Kind verfolgte Artur Klose mit großem Interesse im Fernsehen die wöchentlichen Pressekonferenzen des Pressesprechers der Unterdrückungsmaschinerie. Das einstündige Schauspiel war vom ganzen Heer ausländischer Journalisten immer überbelegt und fast vollständig übertragen. Deswegen wurde das Gesicht von Jerzy Urban, der auch als "Goebbels des Kriegszustandes" bezeichnet wurde, zum Synonym des polnischen Kommunismus.

Hätte dem Künstler damals jemand gesagt, dass er eines Tages – nach dem Zerfall der Diktatur – die Möglichkeit bekommt, den damaligen Pressesprecher des menschenverachtenden Systems persönlich kennenzulernen, würde er es nicht für möglich halten! Fakt ist, dass er bereits mehrmals nach Warschau eingeladen wurde, um sich mit dieser Ikone des untergegangenen Systems zu treffen. Oben auf dem Foto ist der nordhessische Künstler zusammen mit dem inzwischen sehr alt gewordenen damaligen Pressesprecher während eines Treffen in der Hauptstadt Polens zu sehen. Das im unteren Bereich montierte Bild von Jerzy Urban stammt aus der Zeit, als dieser der verlogenen kommunistischen Maschinerie diente /Quele: youtube, TVPolandAntena/.

Hätte dem Künstler damals jemand gesagt, dass der Landrat des Kasseler Landkreises ihm – als Einwohner des Kasseler Landkreises – nicht die Möglichkeit geben wird, sich mit ihm zu treffen, würde er das nicht glauben. Innerhalb des vom Landrat selbst vorgeschlagenen und zugesicherten Treffens sollte es doch um das im Ausland vorhandene große Interesse gehen, Jugendinitiativen im Kasseler Landkreis durchzuführen, welche bisher in solchen Metropolen, wie Moskau, Kiew oder auch Frankfurt am Main stattfanden.

Denn Derartiges klingt absurder, als damals daran zu denken, dass der Zerfall des Kommunismus in Polen irgendwann möglich gewesen wäre!

Die Selbstverständlichkeit, mit welcher Landrat Uwe Schmidt in der Lage ist, einem ohne mit der Wimper zu zucken ins Gesicht zu lügen, lässt auf eine lange Tradition eines solchen negativen Verhaltens schließen.

Was das Interesse an Völkerverständigung angeht, war Artur Klose bereits sehr früh von dem Gedanken begeistert. Daher war er auch als Jugendlicher persönlich zugegen, um eine Foto-Dokumentation zu erstellen, als sich nach dem Zerfall des Kommunismus der erste nicht dem kommunistischen Regime angehörende Ministerpräsident Polens mit dem damaligen Bundeskanzler traf und sie die sogenannte Versöhnungsmesse im niederschlesischen Kreisau (poln. Krzyżowa) feierten.

Fotos, welche der damals 18-jährige erstellte, wurden in Dokumentarfilmen verwendet und sind bis heute auf unzähligen Plätzen im Internet zu sehen. Die deutsche Wikipedia-Gemeinschaft verwendet sein schwarz-weißes Foto von Tadeusch Mazowiecki an der obersten Stelle auf der Seite mit Informationen über ihn. Von sechs dort vorhandenen Fotos des inzwischen verstorbenen ersten Ministerpräsidenten Polens, der nach dem Zerfall der menschenverachtenden Diktatur Polen regierte, stammen zwei von Artur Klose. Auch auf der polnischen, russischen und vielen anderen Wikipedia-Seiten über Tadeusz Mazowiecki ist das historische Foto des Nordhessen zu sehen. Das Gleiche betrifft seine Fotos von Helmut Kohl, welche er damals am 12.11.1989 schoss.

Menschen der postkommunistischen Realität Polens, welche damals gegenüber Aktivitäten, die der Völkerverständigung dienen, genauso feindlich eingestellt waren, wie der Landrat Uwe Schmidt heute, fühlten sich durch eine von Artur Klose organisierte Fotoausstellung über das Ereignis damals dermaßen gestört, dass er als Goebbels beschimpft wurde und vor ihm mit dem sogenannten Hitlergruß salutiert wurde.

Auch in der Ukraine findet man es BEÄNGSTIGEND, dass es gerade DEUTSCHE Provinzpolitiker sind, welche bereit sind, Lügen und Intrigen anzuwenden, um Initiativen zu Fall bringen und sie aus ihrer Region zu vertreiben, die Jugendliche aus unterschiedlichen Ländern verbinden und der Völkerverständigung dienen.

Denn nicht nur Lettland und Russland möchten sich den nordhessischen Jugendbegegnungen von Artur Klose anschließen, an welchen bisher Kinder aus Georgien teilnahmen. Die Ukraine auch!

Auf dem Foto ist Artur Klose mit Kindern während eines seiner Workshops in der Ukraine zu sehen. In diesem Land hofft man, dass der Landrat Uwe Schmidt samt seinen Parteikollegen es nicht schaffen wird, die Völkerverständigungsinitiativen des parteilosen Nordhessens zu zerstören.

Nachdem mehreren Journalisten auffiel, dass im Zentrum der Kunst von Artur Klose Gerechtigkeit steht - und sie dies auch in ihren Texten berücksichtigten -, ist es sicherlich nicht verkehrt zu erwähnen, dass der Begründer des Authentischen Realismus bereits im Teenageralter bereit war, sein Leben und seine Gesundheit zu riskieren, um den Schwächsten aus ihrer aussichtslosen Lage zu helfen.

Im Sommer 2016 besuchte den nordhessischen Künstler in seinem German Center of Modern Art ein ehemaliger Kommilitone aus dem Lyzeum für Bildende Künste und erinnerte ihn an die von Artur Klose längst vergessene Ereignisse. Wer interessiert ist, Details darüber zu erfahren, kann den Künstler gern besuchen und danach fragen.

Hier geht es nicht um Parteipropaganda. Denn mit dem Foto dokumentierte eine Erzieherin einer Kindertagesstätte in einem winzigen oberschlesischen Dorf, wie ein Teenager Kindergartenkinder ernst nimmt und mit ihnen bespricht, welche Märchenfiguren sie auf einem Wandgemälde in ihrer Einrichtung zu sehen wünschen. Mit solchen Besprechungen wurde die Ausführung der Examensarbeit begonnen, mit welcher Artur Klose die Ausbildung am Lyzeum für Bildende Künste in Oppeln abgeschlossen hatte und welche er Kindern widmete. Dabei entstand ein über 10 Quadratmeter großes Wandgemälde.

Was Landrat Uwe Schmidt angeht, ist es selbstverständlich, dass er sich seine Zeit nicht ausschließlich mit Fahrten zu Fototerminen mit Fahrzeugen vertreibt. Er rückt auch aus, wenn es um Rituale geht, während welcher er sich mit Kindern fotografieren lässt. Denn um mehr als um die Erstellung des Fotos und bloßem Zeitvertreiben konnte es dabei nicht gehen. Schließlich war seine Anwesenheit für die Durchführung der Maßnahme, bei der es darum ging, dass die Fahrt von und zur Schule in Bussen und Regiotrams für Nutzer und Fahrer stressfreier wird, völlig überflüssig.

Bemerkenswert ist dabei, dass es für den Landrat in seinem Wirkungskreis ziemlich dürftig ausschaut mit den Möglichkeiten der Erstellung von Fotos für die Presse. Daher werden für ihn Möglichkeiten besorgt, wegen einer und derselben Maßnahme mehrere Schulen anzusteuern.

Ähnlich, wie im Falle der imposanten fotografischen Meisterwerke mit Kleinbussen.

Hier sehen wir ihn in einer ehrwürdig rituellen Haltung in Immenhausen.

Wie fabelhaft er auf einem weiteren fotografischen Glanzstück getroffen wurde, als er wegen der selben Sache in Grebenstein auftauchte, darüber kann man sich im Bereich
überzeugen.

Nicht zu unterschätzen ist dabei die Tatsache, dass davor für die Maßnahme seine Behörde einem Konzern, deren Geschäftsführer bereits 2013 mit einem Jahresgehalt von mehr als 200 000 Euro rechnen konnte, für jede einzelne solcher Aktionen mehr als 5 000 Euro überwiesen hatte! Und das seit vielen Jahren und es geht dabei um viele Einrichtungen!

Wenn die Bebilderung des Kapitels schon mit dem entbehrlichen Ritual des Herumfahrens von Ort zu Ort und dem sich mit einem Bus fotografieren zu lassen begann und ganz oben das fotografische Meisterwerk präsentiert wurde, auf dem man den Landrat stehend vor einem Bus ist, dann wäre es viel zu schade darauf zu verzichten, ein Foto zu zeigen, für dessen Erstellung der Landrat eine sitzende Haltung im Bus einnahm.

Die internationale Künstlergemeinschaft hat bereits vorgeschlagen, dass man den in der Presse veröffentlichten Dokumenten über die Landrat-Rituale die Handhaltungen dieses Politikers besonderen Namen gibt und sie kategorisiert. Wie das der Fall bei einer Buddafigur ist (Z.B. "Geste der höchsten Erleuchtung" usw.).

In dem Bereich der Internetseite gibt es schon einen
stehenden Landrat Uwe Schmidt
vor einem weißen Bus
...sowie...
einen sitzenden Landrat Uwe Schmidt
in einem blauen Bus.

Der unermesslichen Güte sowie Hingabe des Provinzpolitikers haben wir zu verdanken, dass es bei diesem Foto um eine kreative Kombination aus der Komposition des ersten und des zweiten Fotos handelt:

Sitzender Landrat Uwe Schmidt
im weißen Bus!

/Quelle: wwww.hna.de/

Und an dieser Stelle wird ein absolutes Highlight präsentiert!

Meine Damen und Herren: Der Träger des beachtenswerten Bärtchens lässig angelehnt bei der offenen Tür der Beifahrerseite eines auf Kosten der Allgemeinheit erworbenen Automobils zusammen mit der Vizelandrätin samt ihrem entzückenden Lächeln sowie ihrer stilvoll kreierten Frisur neben der offenen Tür auf der Fahrerseite!

Diesen Höhepunkt des Pöstcheninhaberkultes konnten alle Leserinnen und Leser der Ausgabe des Anzeigeblattes namens "Extra-Tip" vom 5.8.17 bewundern. Weil anstatt des Namens des Fotografs dabei lediglich "Foto: Privat" stand, ist es anzunehmen, dass die Behörde in eigenregie das Bild erstellte, um es innerhalb des Pöstcheninhaberkultes an lokale Journalisten weiter zu leiten.

Wer interessiert ist zu sehen, welch eine
ehrwürdig zeremonielle Haltung
der Bürgermeister der Stadt Hofgeismar annahm, als er sich
GLEICH MIT ZWEI AUTOMOBILEN
innerhalb der dem Pöstcheninhaberkult gewidmeten Handlungen fotografieren ließ, der ist eingeladen entsprechende Fotos im Bereich
zu bewundern.

Auch seinen ersten eigenen Trickfilm widmete Artur Klose bereits der Politik. Allerdings der internationalen großen Weltpolitik. Während der Zeit seines Studiums gingen tausende Menschen auf die Straßen, um gegen die damaligen französischen Atomtests auf dem Mururoa Atoll zu protestierten. Er saß währenddessen wochenlang in seinem Atelier an der Kunsthochschule und arbeitete an dem einminütigen "Ein Wurm namens Jacques", mit welchem er zu der Vorgehensweise des damaligen Staatspräsidenten Frankreichs Jacques Chirac deutliche Stellung nahm. Sein Erstlingswerk war in der Presse unter Anderem als "gezeichneter Geistesblitz" bezeichnet und war auf über 30 internationalen Filmfestivals zu sehen. Hier sieht man ein Bild daraus.

Damals regte ihn verantwortungsloses Handeln von Staatschefs auf, deren Borniertheit unter Anderem bewirkte, dass auf einem kleinen (300 Quadratkilometer) Atoll, 188 Atombomben gezündet wurden.

Heutzutage beschäftigt ihn mehr die kleine Provinzpolitik. Er ist davon überzeugt, dass das darin enthaltene Potential allgemein unterschätzt wird. Ohne das Potential wäre Hitler harmlos und hätte nichts unternehmen können. Auch Stalin und andere Massenmörder sowie Diktatoren hätten Millionen von Bürgern ihrer eigenen Länder nicht ohne blinden Gehorsam der Heere der allerkleinsten lokalen Parteihandlangern ermorden lassen können.

Welch aggressive Form der Fanatismus und die blinde Gehorsamkeit von Parteibuchbesitzern der alleruntersten Provinzebene annehmen kann, kann man täglich in Deutschland erleben. Als Beispiel können hier Ereignisse genannt werden, welche Artur Klose am 13.7.17 während des Einkaufs von Kuchen in seinem Wohnort erlebte.

Wie ein prominenter Dorfparteibuchinhaber nicht daran interessiert ist, etwas gegen den im öffentlichen Raum seines Dorfes betriebenen Rassismus sowie Volksverhetzung der übelsten Art zu unternehmen, jedoch sofort einen Wutanfall bekommt und mit Gerichten droht, wenn er nur erfährt, dass es geplant sei, ein Porträt von seinem Landrat Uwe Schmidt zu erstellen, kann dem Inhalt des Briefes entnehmen, deren Seiten unterstehehend zum Downloaden bereitstehen und welchen Artur Klose nach dem Vorfall dem Dorfaktivisten schickte.

Der Anfall und seine Drohungen waren dermaßen heftig, dass einer erfahrenen Verkäuferin daraufhin während der Verkaufsprozedur Kuchen runterfiel.

Wohlgemerkt hat der Parteibuchbesitzer bereits mit Gerichten gedroht noch bevor er erfuhr, aus welchem Material das Kunstwerk erstellt wird sowie, dass an dessen Erstellung Künstler aus mehreren Ländern beteiligt waren.

Der Brief bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit, zu sehen, wie die eingeschworene Partei- und Pöstcheninhaberwelt mit ihren Vernichtungs- und Ausgrenzungsmechanismen engagierte Menschen – die der Gesellschaft und nicht einer Partei dienen möchten – verändert. Denn der Inhalt und die Form dieses Briefes unterscheidet sich gewaltig von den Schriftstücken, welche Artur Klose Mitgliedern dieser Strukturen in der Vergangenheit schickte und deren Beispiele im Bereich

und auch im Bereich


zum Download bereit stehen.