PROPAGANDA ALS
WIRKSAMES WERKZEUG
DER PROVINZPROMINENZ


Ausgrenzung von engagierten Menschen und die Vernichtung des Potentials, welches in der Bevölkerung Nordhessens vorhandenen ist, wird im Landkreis Kassel viel kollektiver betrieben und kann dadurch einen viel höheren Standard erreichen, als das der Fall in der einzigen Großstadt dieser Region ist.

Belegen kann man das zum Beispiel mit dem Vergleich der Berichterstattung von zwei regionalen Organen der Meinungsbildung: Der Kasseler Ausgabe vom "Extra-Tip" und dem Schwester-Produkt aus dem selben Verlagshaus, welches unter dem Namen "Land und Leute" ausschließlich im Landkreis Kassel erscheint.

Als Artur Klose noch in Kassel wohnte, berichtete die Kasseler Ausgabe vom "Extra-Tip" über seine Einsätze und Erfolge mit Kunst oft und regelmäßig.

Auf den Seiten dieses Anzeigenblattes wurde darüber trotz der Tatsache berichtet, dass sich sein damaliges Wirken fast ausschließlich auf Einsätze im Ausland beschränkte. Berichtet wurde mit Enthusiasmus, was man schon alleine den Formulierungen entnehmen kann, welche für Artikeltitel gewählt wurden:
"Kasseler Künstler erobert Kunstwelt",
"Wieder ein Supererfolg"
oder auch
"Kunst im Namen der Freiheit".

Seit dem Umzug von der Stadt in den Landkreis wirkt der Künstler unter Anderem mit seinen internationalen Kunstprojekten nicht nur für Jugendliche im Ausland, sondern auch in Nordhessen. Man könnte meinen, dass dies für das Verlagshaus ein zusätzlicher Grund wäre, noch mehr darüber zu berichten.

Das scheint zumindest logisch.

Aber im Landkreis Kassel – inbegriffen der Redaktion der Landkreisausgabe des genannten Anzeigenblattes – herrscht eine eigene Logik. Wie diese Funktioniert, erklärte der Redakteur von "Land und Leute" dem Künstler bald nach dem Umzug des Künstlers von der Stadt aufs Land:

Freundlich informierte er den im Ausland geborenen und in Nordhessen lebenden Künstler, dass mit einem Großteil der Berichterstattung über ihn mit sofortiger Wirkung ein Ende sei, weil der Kunstschaffende mit dem Umzug vom Gebiet der Stadt Kassel in den Landkreis in den Zuständigkeitsbereich dieses Journalisten fiel.

Von solchen Zuständen können die Genossinnen und Genossen aus der einzigen Großstadt Nordhessens nur träumen!

Denn das Kassel-Produkt aus diesem Verlagshaus berichtete – sogar mehrmals – auch über die Ausstellung der verfolgten russischen Kunst, als sich damals die Kasseler SPD auf die Seite der Handlanger des autoritären russischen Staates stellte, in welchem Bürokraten und Apparatschiks den Richtern Urteile diktieren und wo Demonstranten brutal niedergeknüppelt werden.

Einzelheiten zu der weit außerhalb der Grenzen der Bundesrepublik beachteten kleinen Ausstellung kann man im Bereich
finden.

Sogar die von Moskauer Kunststudenten erstellten Fliegenklatschen mit den Gesichtern des Kasseler Oberbürgermeisters und seinen hochrangigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern präsentierte der "Extra-Tip" auf seinen Seiten, wovon man sich im Abschnitt
überzeugen kann.

Derartige Berichterstattung scheint innerhalb des Verwaltungsgebietes des Landrats Uwe Schmidt undenkbar zu sein!

Welche Situation diesbezüglich dort herrscht, kann sehr gut damit betont werden, dass der Redakteur von "Land und Leute" dem Neubürger des Kasseler Landkreises am Telefon freundlich zusicherte, dass er mit dessen Tod einverstanden wäre.

Und sein Chefredakteur richtete per E-Mail folgende Worte an den Künstler bezüglich der hier veröffentlichten Informationen:

"Sie sollten sich genau überlegen, was Sie im Internet behaupten."

Was dieser Chefredakteur sagt, gleicht der Terminologie, welche von dem gefürchteten inländischen russischen Geheimdienst benutzt wird, um Menschen einzuschüchtern, welche die Wahrheit über die Zustände in diesem Land bekannt machen wollen.

Als Beispiel kann hier das Zentrum der Zeitgenössischen Kultur "Смена" (was übersetzt Veränderung, Wechsel oder auch Ablösung bedeutet) aus der Hauptstadt der Republik Tatarstan in Russland genannt werden. Auf diese Art und Weise reagierten die rücksichtslosen Handlanger des autoritären russischen Staates auf die Ankündigung der Präsentation eines Dokumentarfilmes über die Zustände und Geschehnisse bezüglich der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch die Russische Födertion.

Da der Chefredakteur ein schlauer Mensch ist, welcher mit äußerst klugen Worten regelmäßig unterschiedliche Personen belehrt und ihnen öffentlich Ratschläge erteilt, wird ihm diese ganze Internetseite mit all ihren Abschnitten gewidmet.

Untenstehend ist ein Beispiel der Form zu sehen, in welcher sich der talentierte Chefredakteur mit seiner Gelehrsamkeit öffentlich an Menschen der Region wendet:

/Extra-Tip; 22.4.17/

Ob und wen er hier zitiert – bzw. welche Funktion die im Titel verwendeten Anführungszeichen erfüllen – war dem Text des Chefredakteurs, welcher mit den Worten "mit diktatorischen Grüßen" endete, nicht zu entnehmen.

Mit Sehnsucht wird erwartet, bis sich die Zeiten ändern und dann auf den Seiten von "Land und Leute" zum Beispiel darüber berichtet wird, dass der eine Redakteur wochenlang rechechierte und dann feststellte, dass eine Familie im Kasseler Landkreis über Monate der Lebensgefahr ausgesetzt worden war und der Redakteur die Familie auch darüber informierte, dass seine Recherchen ergaben, dass der Familie in der Zeit täglich der Tod durch ersticken drohte.

Es wäre sicherlich interessant von ihm sowie seinem Chef zu erfahren, ob über das Thema deshalb nicht berichtet wurde, weil innerhalb der Recherchen klar wurde, dass die lebensbedrohliche Umstände durch entsprechendes Handeln eines Teils der Verwaltungsstrukturen verursacht wurden.

Vielleicht könnte in dem Zusammenhang auch über die Methoden berichtet werden, welche auf unterschiedlichen Behördebenen eingesetzt wurden, damit die für die lebensbedrohliche Lage der Familie verantwortliche Person nicht zu Verantwortung gezogen wird.

In Russland gibt es einen Spruch laut dem das Leben eines Menschen weniger Wert ist, als 100 Rubel.

Nach dem Aktuellen Wechselkurz sind das umgerechnet 1,45 Euro. Vielleicht ist die Zeit dafür reif, einen ähnlichen Spruch bezüglich der in Nordhessen herrschenden Zustände in die deutsche Sprache einzuführen.
Wenn der Botschafter der deutschen Sprache im Kasseler Landkreis entscheidet, welche Kinder innerhalb eines im größten Land der Erde ausgeschriebenen Comic-Zeichnen-Wettbewerbes Preise bekommen und somit die Möglichkeit erhalten, Deutschland zu besuchen und an dem Workshop eines nordhessischen Künstlers teilzunehmen...
...darüber wird man auf den Seiten von "Land und Leute" nicht einmal eine Randnotiz finden.

Auch wenn Kinder einer Kunstschule irgendwo weit am Schwarzen Meer Bilder über eine Ortschaft aus dem Landkreis Kassel gemalt haben und ihre großformatigen Arbeiten von dem Kulturbotschafter in Nordhessen ausgestellt werden, wird darüber selbstverständlich dieses nordhessische Printmedium schweigen.

Gleich verhält sich das Blatt, wenn Kinder nach Nordhessen kommen, um innerhalb eines einwöchigen Workshops einen Trickfilm über die Besonderheiten und Highlights Nordhessens zu erstellen. Daran kann auch die Tatsache nichts ändern, dass diese Werke anschließend auf Filmfestivals die Sehenswürdigkeiten Nordhessens präsentieren und somit Werbung für Nordhessen betreiben.

Ganz anders werden von diesem regionalen Organ der Meinungsbildung dermaßen essentielle Ereignisse bewertet, wie der Zuwachs von vier Mitgliedern innerhalb einer bestimmten Partei in einer Kleinstadt des Kasseler Landkreises. Auf diese Weise wird den Bürgerinnen und Bürgern im Verwaltungsgebiet von Landrat Uwe Schmidt deutlich suggeriert, was in der Region von Bedeutung ist. /"Land und Leute"; 22.3.17/

Am Platzmangel scheitert es garantiert nicht, darüber zu berichten, dass ein nordhessischer Künstler bei Verwaltungsstrukturen im Ausland bereits zwei Jahre in Folge bewirken konnte, dass Kinder, welche noch nie im Ausland waren, die Möglichkeit bekamen, nach Deutschland zu reisen und dass sie hier bereits zwei Mal Trickfilme über Nordhessen erstellten. Denn über Ereignisse, bei welchen der Landrat zugegen ist, berichtet der Verlag sogar mehrmals. Zum Beispiel am 17.9.16 und erneut am 21.9.16. Und das mit exakt den gleichen Texten und gleichen Bildern!

An einem weiteren Beispiel einer sich derartig widerholenden Landrat-Uwe-Schmidt-Berichterstattung kann man sich im Bereich
erfreuen. Dabei haben wir es mit einer Steigerung zu tun: Das selbe Foto ganze drei Mal!

Es loht sich wirklich dort nach zu schauen, denn auf dem erwähnten fotografischen Meisterwerk kann man den Landrat Uwe Schmidt bewundern, wie er die Bälle in die Fotokamera hält, während diese von Händen von drei Männern angefasst werden.

Außerdem gibt es dort auch die Fotografie zu sehen, auf welcher er seine Wurst für die Bürgerinnen und Bürger seiner Verwaltungsregion präsentiert!

In diesem Zusammenhang gibt es etwas Interessantes zu erwähnen: Während auf den Seiten von "Land und Leute" über bestimmte Ereignisse aus dem Landkreis Kassel, die der Völkerverständigung dienen, bisher nicht einmal eine Randnotiz zu finden war, haben es diese Nordhessen-Geschehnisse in der Presse im Ausland bis auf die Titelseite geschafft! Und das nicht nur in einem Land!

In Polen berichtete man sogar – und das mehrmals –, als der nordhessische Künstler aus Deutschland in die Ukraine flog, um dort mit Jugendlichen an Kunstprojekten zu arbeiten und somit der Völkerverständigung zu dienen.

Władysław Strzemiński gehört zu der Elite der bedeutendsten Künstler aus unserem Nachbarland. Er musste innerhalb des menschenverachtenden kommunistischen Systems Schlimmes durchmachen und über sich ergehen lassen. Seine Erfahrungen mündeten in einer Aussage bezüglich eines der wirkungsvollen Werkzeuge, welchem sich eine Willkürherrschaft im Kampf gegen die Entfaltung der Gesellschaft bedient:

Das Schweigen der Medien über die Arbeit von guten Künstlern.

Laut dem in der heutigen Hauptstadt von Weißrussland geborenen Polen wird mit derartiger Vorgehensweise die Herrschaft der Ungerechten gefestigt, die ihre Machtstellung missbrauchen, um der Gesellschaft zu schaden, indem sie begabte Menschen ausgrenzen und sie vernichtet sehen wollen.

Er sprach über Medien, welche die Bevölkerung zur Verehrung von sinnentleerten Ritualen der Parteimitglieder animieren und idiotische Handlungen als etwas Sinnvolles anpreisen.

Auf diese Art und Weise tragen diese Medien zur Verblödung der Gesellschaft und gleichzeitig zur Vergötterung des Parteibuch- und Pöstcheninhaberkultes bei.

Soviel aus den theoretischen Abhandlungen von Władysław Strzemiński.

Ein Beispiel eines entbehrlichen von Ort zu Ort Hin- und Herfahrens eines Parteibuchinhabers, um sich vor oder auch in einem Fahrzeug für die Presse fotografieren zu lassen, kann man im Abschnitt
bewundern.

Er ist dort vor einem Kleinbus und im Inneren eines Kleinbusses zu sehen. Dabei bekommt man die Möglichkeit, den Träger des beachtenswerten Bärtchens sowohl im Stehen als auch im Sitzen zu bewundern.

Sogar chinesische Medien berichteten bereits – und das mehrmals – über den Künstler aus dem Kasseler Landkreis, über welchen das besondere regionale nordhessische Organ der Meinungsbildung für immer schweigen will. Das zumindest behauptete der tüchtige Redakteur, der voller Stolz darauf zurückblicken kann, dass er es geschafft hat, dass über die Jahre, innerhalb welcher Artur Klose bereits auf dem Land wohnt, der Künstler in "Land und Leute" nicht einmal in einer Randnotiz erwähnt wurde. Kein Wort davon, dass der Landkreis einen Künstler hat, der Brücken mittels Kunst nach Osteuropa baut und dafür im Ausland bereits ausgezeichnet wurde.

Hier sieht man den in Polen geborenen Künstler aus dem Kasseler Landkreis, wie er im chinesischen Fernsehen auf russisch spricht, nachdem er in Adscharien mit einer tschetschenischen Mütze ausgezeichnet wurde.