VERLOGENHEIT
IN DEN OBERSTEN ETAGEN
DES KASSELER RATHAUSES


Eines Tages passierte Unfassbares!

Einer der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler aus dem größten Land der Erde rief bei einem Kasseler Künstler an! Der Nordhesse kannte ihn bis dahin nur aus der Presse; wusste aber genau, dass der Russe der Elite der kreativsten freigeistigen zeitgenössischen Künstler in seinem Land angehört.

So wird Wassilij Slonow zum Beispiel in einem TV-Beitrag des deutsch-französischen Kultursenders ARTE bereits im Dezember 2013 genannt. Aber auch andere seriöse Medien bezeichnen ihn derartig.

Von seinem Anruf war der Nordhesse völlig überrascht und glaubte anfangs nicht, dass bei ihm tatsächlich die berühmte Person anrief, dessen Ausstellungen bereits mehrmals in seiner Heimat verboten wurden.

Dazu kam noch, dass den Nordhessen eine solche Persönlichkeit um Hilfe bat!

Nach und nach begriff der deutsche Künstler, dass er von dem berühmten Russen aus allen Menschen der westlichen Welt ausgewählt wurde, um ein kleines Weltereignis zu organisieren.

Slonow kannte Artur Klose aus der russischen Presse und war sich sicher, dass der Nordhesse es schaffen wird, zum ersten Mal außerhalb Russlands seine satirischen Werke auszustellen, welche kurz davor nicht nur die Schließung seiner Ausstellung im russischen Museum of Modern Art verursachten, sondern viel mehr:

Wegen dieser Kunstwerke - welche nach dem Wunsch des Russen in Kassel auf dem Friedrichsplatz ausgestellt werden sollten - wurde der Direktor des Museum of Modern Art der Millionen-Stadt namens Perm, welche bis dahin als Mekka für Moderne Kunst galt, fristlos entlassen.

Die gefeuerte Person heißt Marat Gelman und ist allgemein bekannt als die weltweit einflussreichste Person der russischen Kunstszene.

Das hat Artur Klose als eine Riesenchance für die Stadt Kassel gesehen, in welcher er zu diesem Zeitpunkt bereits seit 20 Jahren lebte!

Daher schickte er am 30.10.13 an die Kulturamtsleiterin des Kasseler Rathauses einen Brief, in dem er fragte, was er machen muss, um die verfolgte russische Kunst legal und großformatig im Außenbereich der Innenstadt auf dem Friedrichsplatz auszustellen.

Doch Frau Rhiemaier antwortete auf seinen Brief NICHT...

Daher schrieb er ihr am 6.11.13 einen zweiten Brief und fragte das Gleiche noch einmal!

Aber das weibliche Individuum, dessen Gehalt aus Steuergeldern finanziert wird, ignorierte auch seinen zweiten Brief mit dieser Frage!

Die Ignoranz der Kulturamtsleiterin ist jedoch nicht das Schlimmste in diesem Fall!

Viel schlimmer ist die Verlogenheit welche einige Zeit später zum Vorschein kam.

Die Verlogenheit kam dank dem Pressetext zum Vorschein, welcher offiziell von der Pressestelle des Kasseler Rathauses ungefragt an nordhessische Journalisten verschickt wurde.

Darin stand unter anderem, dass Artur Klose die Werke von Slonow auf dem Friedrichsplatz nicht ausstellen durfte, weil er dies nicht beantragte!

Dass er aber schriftlich danach gefragt hat, was er machen muss, um die Werke legal auf dem Friedrichsplatz auszustellen - und das sogar in zwei Briefen - darüber stand nichts in der Erklärung!

Dermaßen perfide handeln die Damen und Herren vom Kasseler Rathaus!

Im Kasseler Rathaus wird eine schriftliche Anfrage ignoriert, die Auskunft darüber, dass ein Antrag gestellt werden muss, wird verweigert, um dann der Presse mitzuteilen, dass kein Antrag gestellt wurde!

Nach sehr ähnlichem Muster geht die Behörde des Landratsamtes bei Diskreditierung von Menschen vor. Zuerst wird eine Antragstellung verhindert, um anschließend der Presse mitzuteilen, dass kein Antrag gestellt wurde und aus diesem Grund der Behörde es nicht möglich war, ein Vorhaben von Artur Klose finanziell zu unterstützen. Darüber kann man im Bereich
nachlesen.

Darüber, wie es im russischen Museum of Modern Art zu dem Skandal mit den Kunstwerken kam, welche Artur Klose später nach Deutschland schmuggelte und in Kassel ausstellte, kann man nachlesen, wenn man die unten abgebildete Grafik anklickt.

Hier kann man sehen und hören, wie sich die Genossinnen und Genossen sowie Pöstcheninhaber verhielten und wie der nordhessische Filz zu der Kunst eines verfolgten Menschen steht.

Weil Wassilij Slonow kein Unbekannter ist, sondern der Elite der wichtigsten freigeistigen zeitgenössischen Künstler Russlands angehört, wurde die Kasseler Ausstellung für ihn zu einer gefährlichen Angelegenheit.

In der Zeit, in der die Kunst ausgestellt wurde, hielt er sich in verschiedenen Verstecken innerhalb Sibiriens auf, wie dem TV-Bericht zu entnehmen ist, und war sich nicht sicher, ob er die Kasseler Präsentation seiner Werke nicht mit dem Leben bezahlen wird.

Nicht nur das hessische Fernsehen berichtete über die von Artur Klose organisierte und von der Kasseler Kunst- und Kulturbürokratie bekämpfte Ausstellung, sondern auch das erste Programm.

Der Bericht beginnt mit einem Zitat von Boris Nemzow, dem Kremlkritiker, welcher inzwischen im Zentrum Moskaus kaltblütig erschossen wurde.

Personen, welche nicht besonders darüber erfreut sind, dass Slonow immer noch unter den Lebenden ist, können damit ein wenig getröstet werden, dass sein Atelier nach der Eröffnung der Kasseler-Ausstellung von Unbekannten zerstört wurde, er von dem gefürchteten russischen Geheimdienst verhört wurde und ihm zwei Pöstcheninhaber aus diesen Verwaltungsstrukturen zugeteilt wurden, unter deren ständiger Beobachtung er seit dem Tag des Verhörs steht.


Dank der Zusammenarbeit mit der DPA wurde die Präsentation der verfolgten russischen Kunst in Kassel zu einem beachteten Kunstereignis, über welches bis weit außerhalb unseres Landes berichtet wurde.

In Deutschland berichtete sogar art GANZ GROSS über die nach Deutschland geholte Ausstellung der im autoritären russischen Staat verfolgten Kunst, welche somit zum ersten Mal außerhalb der Grenzen der Russischen Föderation gezeigt wurde!

Tausende Kunstinteressierte aus ganz Deutschland kamen nach Kassel, um die Ausstellung zu sehen!

Irgendetwas liegt in Nordhessen ganz fürchterlich im Argen, wenn ein derartiger Erfolg den Parteifunktionären sowie Verwaltungsstrukturen aus dieser Stadt wie ein Dorn im Auge zu stören scheint.

Russland ist das größte Land der Erde. Trotzdem waren bei der documenta 13 lediglich Werke von nur einer einzigen Person aus diesem riesigen Staat zu sehen. Wie das bei der documenta 14 ist, kann sich jeder informieren.

Das zeigt, wie wenig Ahnung und Wissen die Experten aus den documenta-Reihen von der Kunstszene in diesem Riesenland haben, welches sich über neun Zeitzonen erstreckt.

Wenn ein Kasseler Bürger ausgezeichnete Kontakte zu den wichtigsten zeitgenössischen Künstlern in allen Ecken und Enden des riesigen Landes hat und in der Lage ist, aus dem Nichts eine Ausstellung hervorbringen kann, welche weit außerhalb der Grenzen der Bundesrepublik Deutschland in der Presse Beachtung findet, dann gäbe es doch für die extraorbitant hoch bezahlten Pöstcheninhaber der documenta-Stadt die Möglichkeit, davon zu profitieren, dass es in Nordhessen jemanden gibt, der über solche Kontakte zu der Elite der wichtigsten Künstler Russlands verfügt.

Gerade in der Zeit, als die SPD verhinderte, dass im öffentlichen Raum in Kassel Kunst von Wassilij Slonow gezeigt wird, welche wirkungsvoll die Aufmerksamkeit der Weltpresse auf Missstände, wie zum Beispiel das Fehlen der Meinungsfreiheit, lenkt, gingen durch die Presse Meldungen über Charles Xue. Einen sehr reichen chinesischen Investoren, welcher verhaftet wurde, weil er sich erlaubte, im Internet Kritik an der Kommunistischen Partei Chinas auszuüben.

Innerhalb eines nur zweiwöchigen Aufenthaltes und mit Einsatz von bestialischen Methoden haben Hilfsarbeiter der Partei in einem Pekinger Gefängnis es geschafft, dass das Opfer gebrochen wurde.

Lobpreisung der Kommunistischen Partei Chinas und des Regimes ist das, was man danach von Charles Xue hörte...

Aber die Kasseler SPD beteiligt sich gern an Maßnahmen, mit welchen die Kommunistische Partei Chinas derartige Verbrechen in den Hintergrund zu schieben versucht.

Dieser Tatsache haben wir die in der Innenstadt Kassels großangelegte Ausstellung von chinesischen Skulpturen zu verdanken, innerhalb welcher Arbeiten von regimenahen Chinesen zu sehen waren.

Nicht nur Wassilij Slonow hält das für mehr als geschmacklos.

Es war eine beispiellose Verachtung nicht nur solcher prominenten Opfer wie Charles Xue, aber vor allem der unzähligen Menschen, welche nicht so bekannt sind und daher in Gefängnissen verrecken müssen, ohne dass die Öffentlichkeit jemals eine Chance bekommt, davon zu erfahren.

Künstler wie Wassilij Slonow, haben nicht die Möglichkeiten, Rathausmitarbeitern den gleichen Service zu bieten, wie eine kommunistische Unterdrückungsmaschinerie.

Das ist sicherlich nicht zu unterschätzen, wenn man über die Entscheidungskriterien der Genossen nachdenkt.

Aber dass Kooperieren mit Unterdrückungsmaschinerien schon immer einfacher und angenehmer war als Hilfestellung für Kämpfer, welche in einem ungleichen Kampf ihr Leben sowie ihre Gesundheit riskieren, ist kein Geheimnis.

Trotzdem fragen verfolgte Russen, ob es sein kann, dass SPD-Mitglieder vom Kasseler Rathaus zu wenig Verstand besitzen, um zu begreifen, dass die Unterdrückung des chinesischen Volkes von solchen Parteifunktionären verursacht und gesteuert wird, mit welchem sich hier ein Kasseler Sozialdemokrat stolz fotografieren lässt.

Sie hoffen jedenfalls, dass das Kooperieren mit den Handlangern der chinesischen Diktatur den nordhessischen Mitgliedern der SPD die erhofften Vorteile gebracht hatte.

Das gleiche Foto wurde an mehrere Medien weitergeleitet. In diesem Fall bebilderte es einen am 30.6.2012 im Extra-Tip veröffentlichten Artikel über eine große Skulpturenausstellung, bei welcher auch selbstverständlich die Werke von regimenahen chinesischen Künstlern auf dem Friedrichsplatz in Kassel gezeigt wurden.

Regimetreue Künstler einer Diktatur, welche ihr Volk durch ein System von Spitzeln und Denunzianten tyrannisiert und unterdrückt, in der Kasseler Innenstadt groß auszustellen - das machen Kasseler Genossen sehr gern!

Jedoch die Werke eines Regimegegners in der gleichen Innenstadt...?

Das wollten die Genossinnen und Genossen in ihrem Verwaltungsbezirk nicht haben!