NORDHESSISCHE BEHÖRDEN
SABOTIEREN DIE ARBEIT
AM KASSEL-BESTSELLER

In der Zeit seines Studiums haben sich unzählige Kommilitonen oft abwertend über Kassel geäußert.

Einige von ihnen erinnern sich bis heute, wie sehr er damals seinen neuen Wohnort verteidigte und wie oft er sich bemühte, die positiven Seiten von Kassel hervorzuheben.

Uneingeschränkte Bewunderung für die neue Heimatstadt bewirkte, dass Artur Klose dem geliebten Kassel das Thema seiner Examensarbeit widmete!

Das kam daher, dass er damals die Hoffnung hatte, dass ihm das helfen wird, einen Ort zu finden, in welchem man akzeptiert wird und auch eine Stadt und Region, der er mit seinen Fähigkeiten dienen kann.

Zu seinem Erstaunen haben Vertreter nordhessischer Verwaltungsstrukturen versucht, die Realisierung seiner Examensarbeit – welche er für die Veröffentlichung auf dem Buchmarkt vorgesehen hat – zu verhindern. Mit äußerst perfiden Methoden.

Als ein Dokument aus dieser Zeit existiert ein TV-Beitrag vom Hessischen Rundfunk, in welchem auch genannt wurde, welche Aufgaben die Personen innerhalb der Kultur-Verwaltung inne hatten.

Ihre Vorgehensweise war damals dermaßen menschenverachtend, dass der damalige Direktor des Stadtmuseums – Karl-Hermann Wegner – dies sogar im Text von seinem Vorwort für das Buch thematisierte, dessen Entstehung er, als eine der wenigen Personen aus Kassel, befürwortete.

Die Versuche, die Veröffentlichung von "Geheimnisvolles Kassel" zu verhindern, waren sogar von derartig aggressiven Methoden begleitet, wie die Drohung, dass im Falle der Veröffentlichung die hiesige Tageszeitung mit Leserbriefen "bombardiert" werde, welche sich zum Thema nehmen, wie schlecht das Erstlingswerk der aus dem Ausland nach Deutschland gezogenen Person sei.


Weil der Student sich erhoffe, dass das Buch zu einem Erfolg wird und er danach – trotz der bisherigen Erfahrungen – von Mitgliedern der Kulturverwaltungsstrukturen als ein vollwertiges Mensch in der Gesellschaft behandelt wird, bat er Herrn Wegner, aus dem Vorwort alles bezüglich der Probleme zu entfernen.

Lange Zeit war Herr Wegner damit nicht einverstanden!

Der damalige Museumsdirektor war der Meinung, dass die Berücksichtigung des menschenverachtenden Verhaltens der Vertreter der Verwaltungsstrukturen im Vorwort des Buches eine öffentliche Debatte zu dem Thema anregen würde. Darin hat er eine Chance gesehen, dass Vertreter der nordhessischen Verwaltungsstrukturen sich in Zukunft anders benehmen würden, wenn jemand außerhalb der eingeschworenen Kreise und Seilschaften vor hat, etwas Gutes und Wertvolles für die Stadt zu tun.

Nach mehrmaligen Bitten willigte der Museumsdirektor ein, seine Worte über die Vorgehensweise der Vertreter der Kasseler Verwaltungsstrukturen zu entfernen. Überzeugt hat ihn letztendlich das Argument, dass mit dem menschenverachtenden Verhalten die Leser des Buches nicht belastet werden sollen. Denn das Ziel des Buches war, das Schöne und Wertvolle der nordhessischen Metropole zu präsentieren und nicht die innerhalb des Verwaltungssystems vorhandenen Missstände zu beseitigen.

"Der Trickfilmer und Kunststudent Artur Klose hat mit einem außergewöhnlichen Stadtbuch seiner Liebe zu Kassel einen Ausdruck verliehen" schrieb zur Zeit der Veröffentlichung der ersten Auflage seines Buches das "KulturMagazin".

Als "Bestseller" wurde das Buch aufgrund seiner Verkaufszahlen auf den Seiten der regionalen Printmedien gefeiert.

Auf den Seiten von "Geheimnisvolles Kassel" ist seine Liebe zu der Stadt deutlich zu spüren - beteuerten unzählige Personen, welche das Buch gekauft und anschließend mit dem Autoren Kontakt aufgenommen haben.

Dass sein Werk eines Tages in der zweiten, dritten und dann auch noch vierten Auflage gedruckt wird, traute sich der Künstler nicht einmal in den gewagtesten Fantasien zu träumen!

Trotzdem betreibt sein Buch inzwischen sogar außerhalb der Grenzen der Bundesrepublik Deutschland viel Werbung für die Stadt Kassel!

Und das auch in weit entfernten Städten und Regionen, von deren Existenz Personen, welche in Nordhessen und Kassel für die Werbung der Stadt und Region zuständig sind, nicht einmal wissen - wie man dem Abschnitt
entnehmen kann.

Als Beispiel der außergewöhnlichen Popularität von "Geheimnisvolles Kassel" kann eine Aktion genannt werden, bei der Bibliotheken aus 20 größten Städten Russlands und der ehemaligen Sowjetunion in einer Sammelbestellung das Buch bestellten.

Alle Exemplare wurden den Bibliothekarinnen innerhalb einer Veranstaltung in Moskau, zu der der Kasseler Autor eingeflogen war, persönlich überreicht.

In der russischen Hauptstadt wurde jedes Buch mit einer Widmung - gesondert für jede Bibliothek - von ihm handschriftlich versehen.

Mitarbeiterinnen der Bibliotheken betonten dabei, dass ein derartig signiertes Buch in den Einrichtungen für immer einen besonderen Platz einnehmen wird. Und ein persönlicher Kontakt mit dem Autoren bewirkt, dass das Buch den Besuchern gezielt empfohlen wird!

Von mehreren internationalen Museen wurde der Kasseler Buchautor danach gefragt, auf der Grundlage seines Werkes die Highlights und Besonderheiten der Stadt Kassel in einer Ausstellung zu präsentieren.

Im Ausland wollte man derartige Vorhaben in der Zusammenarbeit mit den offiziellen Stellen der Stadt Kassel umsetzen. Aber die Vertreter der nordhessischen Verwaltungsstrukturen verhielten sich in den Fällen ähnlich, wie bezüglich der Produktion von "Geheimnisvolles Kassel". Mit dem Unterschied, dass sie bezüglich der Kassel-Ausstellungen es geschafft haben, sie gänzlich zu verhindern.

Es passt eben nicht in die fest gefahrene Ordnung der Verwaltungsstrukturen, nach welcher sie lediglich Interesse haben und sich dann einsetzen, wenn es um Werke und Anliegen von Individuen aus bestimmten Kreisen geht.


KANACKEN SIND IN NORDHESSEN EBEN WENIGER WERT
ALS HÖHERE WESEN!
UND DAHER HABEN SIE SICH VON HÖHEREN AUFGABEN FERNZUHALTEN,
WELCHE PERSONEN VORBEHALTEN BLEIBEN MÜSSEN,
DIE IN DER HIERARCHIE DER NACH DEM VORBILD DER INDISCHEN KASTENGESELLSCHAFT FUNKTIONIERENDEN REALITÄT HÖHER STEHEN.

Bevor Artur Klose auf den Seiten seiner Abschlussarbeit die Besonderheiten seines neuen Wohnortes präsentierte, repräsentierte er die ganze Bundesrepublik Deutschland während der Feierlichkeiten zum großen Jubiläum der Hauptstadt des größten Landes der Erde.

Obwohl er damals noch ein Student war und keinerlei Kontakte zu Russland hatte, gewann er bezüglich der Feierlichkeiten zu "850 Jahre Moskau" einen Wettbewerb, welcher ausschließlich für die besten Trickfilmer der Welt ausgeschrieben worden war. Das sicherte ihm die Teilnahme an einem dermaßen renommierten internationalen Vorhaben, innerhalb welchem in der ganzen Welt 50 Kurztrickfilme über die russische Hauptstadt entstanden.

Auf dem Foto ist die Bibliothekarin in der Bibliothek der Stadt Tjumen (582 000 Einwohner) mit Artur Kloses "Geheimnisvolles Kassel" in der Hand zu sehen. Denn unter anderem in der Bibliothek dieser Stadt befindet sich die Examensarbeit des nordhessischen Künstlers, mit welcher er sein Studium der visuellen Kommunikation an der Kasseler Kunsthochschule abgeschlossen hat.

Die Existenz seines Kassel-Buches in der Bibliothek von Tjumen bewirkte, dass er einige Jahre nach der Aufnahme seines Werkes in den Bestand der Bibliothek, in die westsibirische Großstadt eingeladen wurde, um dort vor Ort für Kassel Werbung zu betreiben.

Auch in dieser Stadt erhoffte man sich, basierend auf seinen Fähigkeiten auf dem Gebiet der Arbeit mit Jugendlichen, eine neue deutsch-russische Zusammenarbeit ins Leben zu rufen.

Leider musste Artur Klose auch dort - wie bereits an vielen Orten davor - davon erzählen, dass seine Fähigkeiten und sein Wissen in Deutschland nicht mehr wert sind, als die Fähigkeiten und das Wissen eines jüdischen Künstlers in der Zeit des Nationalsozialismus.

Auf diesem Foto präsentiert eine Bibliothekarin in der Stadt Witebsk (366 000 Einwohner) "Geheimnisvolles Kassel". Denn Belarus (bei uns besser als Weißrussland bekannt) gehört auch zu den Ländern, in deren Bibliotheken das Buch Werbung für Kassel macht.

Was für einen großen Stellenwert die Vertreter der nordhessischen Verwaltungsstrukturen einer Präsentation der Stadt Kassel im Fernsehen beimessen, kann man dem Bericht des Extra-Tips vom 10.2.1013 entnehmen.

Darin wird das bloße Erwähnen des Namens der Stadt während der Wettervorhersage angepriesen, welche ein Vertreter der Strukturen erreichen konnte.

Dank dem Interesse ausländischer Medien am künstlerischen Schaffen von Artur Klose, wurde sein Kassel-Buch sogar in den Nachrichten im ersten Fernsehprogramm russlandweit präsentiert. Was ein solcher Beitrag bewirken kann, kann damit belegt werden, dass nachdem dieser von der Direktorin des Museums in der nördlichsten Großstadt auf unserem Planeten gesehen wurde, Artur Klose offiziell zu der Museumsnacht nach Norilsk (175 000 Einwohner) eingeladen wurde, wo er erneut die Gelegenheit bekam, für Nordhessen Werbung zu machen.

Die Hochschule, in der Artur Klose damals Kunststudenten unterrichtete, gibt es bereits seit mehr als 50 Jahren. Doch zum ersten Mal kam das erste staatliche Fernsehen in diese Einrichtung! Und das nur wegen seiner künstlerischen Arbeit!



Es ist äußerst einzigartig, dass ein Einwohner der documenta-Stadt in der lokalen Presse als "Botschafter Kassels" bezeichnet wird,...

...während Genossinnen und Genossen aus den Verwaltungsstrukturen genau dieser Stadt ganz andere Pläne für ihn vorbereitet haben...

Pläne, welche eher nach Ausgrenzung und Vernichtung aussehen...